Wieder einmal Mitsegler gesucht


Liebe Segelfreunde,

für zwei hochinteressante Törnabschnitte suche ich wieder einmal Mitstreiter, denen ich u.U. sogar ein interessantes finanzielles Preisangebot machen kann:

  1. 07. Oktober  – 21. Oktober
    den Helder – La Coruna.
    Wir fahren durch den Englischen Kanal, erleben interessante Tidehäfen auf der französischen und englischen Seite und überqueren anschließend in einem vier- oder fünftägigen Abschnitt die Biskaya.
  2. 21. Oktober – 04. November
    der nächste Abschnitt führt uns die spanische und portugiesische Atlantikküste entlang. Neben vielen romantischen kleinen Häfen (mit den leckersten Fischrestaurants Europas!) entdecken wir den Tejo und Lissabon, bevor wir dann zu einem fünftägigen Hochseeschlag nach Madeira aufbrechen, wo dieser Törn endet.

Wer Lust hat und mehr wissen will, meldet sich bitte bei mir über die Euch bekannten Wege oder über segelwolf@gmx.de.

Ich freu mich auf Eure Kontakte!

Hochsee-Schnäppchen


Liebe Freunde und Leser meines Blogs.

Für Kurzentschlossene hätte ich wieder einmal einen interessanten Hochseetörn anzubieten.

Wir fahren am 30. April 2017 in Ponta Delgada auf den Azoren los. Danach folgen 1.100 Seemeilen pures Hochseesegeln nach Osten, bis wir den Englischen Kanal erreicht haben. Je nachdem, wie schnell wir durchgekommen sind, erwarten uns dann noch einige interessante französische Tidehäfen, bis  wir am 12. Mai 2017 in St. Malo / Frankreich ankommen, wo der Törn endet.

Dieser Törn ist nur interessant für Leute, die echtes Hochseesegeln erleben wollen und bereit und in der Lage sind, auch nachts Wache zu gehen. Wer das mag, den erwartet ein intensives Segelerlebnis.

Neben der üblichen Bordkasse kann ich diesen Törn zu äußerst attraktiven Kojenkonditionen anbieten. Wenn Ihr Interesse habt, einfach melden bei Segelwolf@gmx.de.

Ansonsten habe ich gerade meinen ersten SKS-Ausbildungstörn auf der Ostsee hinter mir. Am kältesten Tag hatten wir vier Grad und Schneeregen –brrrr.  Auf dem Azorentörn wird es deutlich wärmer –das verspreche ich!.

Also, wenn Ihr Lust habt, ran an den PC und Mail an mich geschrieben.

Euer Segelwolf

Koje frei–vielleicht für Dich?


Liebe Freunde des gepflegten Hochseesegelns. Leider musste mir jemand wegen eines Unfalls absagen. Deshalb ist wieder eine Koje auf meinem Überführungstörn Teneriffa – Malaga freigeworden.

Wir fahren mit einer ganz neuen Hanse 415 und die Reisedaten sind folgende:

09.04.2016 ab San Miguel de Tenerife

22.04.2016 an Malaga / Benalmádena

Unterwegs wollen wir die wunderschöne Insel Madeira besuchen, einen Abstecher nach Gibraltar machen, und wenn der Wind günstig ist und wir noch Zeit haben, machen wir vielleicht auch einen Ausflug in die Marina Smir in Marokko und zum weltbekannten Bazar von Tetouan.

Wie gesagt, eine Koje ist frei. Wer Lust und Zeit hat, meldet sich bitte bei mir unter segelwolf@gmx.de.

Ich freu mich drauf !

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Gute Hochsee-Mitsegler gesucht


Liebe Freunde meines Blogs,

im Frühjahr dieses Jahres werde ich einen hochinteressanten Hochsee-Törn fahren, für den ich noch Mitstreiter suche. Es geht darum, eine private Hanse 41 in relativ kurzer Zeit von Teneriffa bis nach Kroatien zu überführen.

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Die Yacht ist Baujahr 2013 und komplett ausgestattet bis hin zum Radar. Dazu gehört auch eine komplette Besegelung, wie man sie sonst selten findet: Bis zum Gennaker und sogar bis zum Parasailor-Spinnaker ist alles dabei.

Geplant sind folgende, recht anspruchsvolle Etappen:

09.04. – 22.04. 2016 Marina del Sur/Teneriffa – Gibraltar – Malaga

23.04. – 29.04. 2016 Malaga (Benalmádena) – Palma de Mallorca

30.04. – 07.05. 2016 Palma – Licata (Catania)/Sizilien

09.05. – 15.05. 2016 Licata – Dubrovnik / Kroatien

Die Kostenbeteiligung für Euch Mitsegler beträgt 50,00 Euro / Tag zzgl. Bordkasse.

Wichtig noch zu wissen: Das Schiff ist nicht auf möglichst viele Betten ausgerichtet. Es gibt nur zwei Kabinen plus Salon. Wir werden also mit relativ kleiner Crew unterwegs sein. Das bedeutet für alle Crewmitglieder anspruchsvolles Segeln. Jeder sollte ein bisschen Hochseeerfahrung haben, damit er auch Wache gehen kann.

Ich schreibe diesen Törn erst einmal nur hier aus, damit meine Follower den ersten Zugriff darauf haben. Danach wird es dann bei “Hand gegen Koje” gepostet.

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Ich würde mich sehr freuen, wenn ich aus Eurem Kreis meine Crew komplett bestücken könnte und verspreche Euch einen hochinteressanten Hochseetörn mit genialem Segeln und viel Strecke.

Also meldet Euch!

Ihr erreicht mich am besten per Mail über segelwolf@gmx.de.

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Mitsegler gesucht


Liebe Freunde der Segelei,

auf zwei meiner Törns, die ich demnächst fahren werde, sind noch Plätze frei. Es handelt sich um sehr interessante Strecken. Vielleicht hat ja einer oder mehrere von Euch Lust, wieder mal einen Törn auf dem Atlantik zu fahren, wenn auch viel längs von interessanten Küsten.

Der erste Törn geht von La Rochelle in Frankreich längs der französischen Küste und durch Teile der Biskaya nach Bilbao und La Coruna und von dort weiter an der Atlantikküste und wird in Vigo enden. Vorgesehen ist er für die Zeit

12.09. bis 26.09. 2015

Der zweite Törn im Anschluss daran ist etwas gemütlicher. Atlantiksegeln in Küstennähe, ohne tage- oder nächtelang unterwegs zu sein. stattdessen viele schöne Häfen kennenlernen.

Wir beginnen in Vigo, fahren dann weiter nach Portugal und in gemütlichen Tagesetappen weiter bis nach Lissabon, einer wunderschönen und geschichtsträchtigen Stadt, die immer einen Besuch wert ist.

Weiter geht es dann über Setúbal und später an der Algarve entlang über Sines an die Südküste Portugals, wo dann in Vilamoura bei Faro der Törn endet

Die Reise ist geplant für den

26.09. bis 10.10.2015

Es ist natürlich auch möglich, nur die Hälfte zu fahren, also z.B. eine Woche Vigo bis Lissabon oder eine Woche Lissabon bis Faro.

Wer Lust und Zeit hat, melde sich bitte bei mir unter wolf@die-knipfers.de. Vielleicht kann ich für Euch dann sogar besonders günstige Preise aushandeln. Auf jeden Fall gibt’s bei mir dann alle weiteren Infos zu Schiff und Reise.

Ich würde mich freuen, Euch auf einem dieser Törns zu sehen oder wiederzusehen. Meldet Euch!

Euer Segelwolf

Etwas vom Alltag an Bord


So ein bisschen was vom Alltagsleben an Bord wollte ich Euch mal zeigen.

Die ORION, auf der ich z.Zt. segele, liegt im Sommer auf Sizilien im Yachthafen Licata. Das ist eine funkelnagelneue Marina, die für sizilianische Verhältnisse ausgezeichnet und komfortabel ist.

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Hinter diesem tollen Eingang erstrecken sich mehrere Gebäude und ein riesiges Hafenbecken, das in der Endausbaustufe für über 1.500 Yachten vorgesehen ist. Ich glaub ja nicht, dass das jemals so viel wird.Jetzt jedenfalls liegen da noch keine 200.

Hier mal ein interessanter Ausblick auf unseren Salon:

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Im Vergleich zu diesem Panoramafoto hier der normale Ausblick auf unseren Salontisch:

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Zu Beginn eines jeden Törns steht natürlich der Einkauf. Das ist hier recht praktisch, weil der Supermarkt direkt am Yachthafen ist und man mit dem Einkaufswagen von der Kasse direkt bis zum Schiff gehen kann. Besonders bei den Bergen von Wasserflaschen, die man hier in der Hitze braucht, ist das schoin sehr angenehm. Hier mal ein kleiner Ausschnitt aus dem, was man so für eine Woche braucht.

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Danach kommt dann die Einweisung auf dem Schiff. Alle Gäste müssen alle sicherheitsrelevanten Einrichtungen und auch sonst alles auf dem Schiff gezeigt und erklärt bekommen. Das dauert in der Regel zweieinhalb bis drei Stunden, bei einer Anfängercrew können das auch schon mal vier Stunden werden.

Wer meine früheren Blogs aufmerksam gelesen hat, wird wissen, dass ich aus gutem Grund großen Wert auf die korrekte Bedienung der Toiletten lege. Ich könnte da Geschichten erzählen…

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Am nächsten Morgen gibt es dann das erste gemeinsame Frühstück. Gekrönt wird es meistens von den mittlerweile bundesweit berühmten Skipper-Spiegeleiern

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Für die, die es noch nicht kennen, ist auch z.B. unsere Aufbewahrung von Obst und Gemüse ganz interessant. Das hält frisch, es kommt Luft dran, und sieht gut aus.

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Danach geht es dann meistens zu einem Eingewöhnungsschlag auf See, damit alle erst einmal das Boot in Fahrt kennenlernen und wissen, wie man die vielen verschiedenen Leinen bedient.

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Auf diesem ersten Schlag auf See ist es dann ganz wichtig, Rasmus sein Opfer darzubringen. Ohne den halbwegs besänftigen Windgott geht halt gar nichts. Leider weiß man meist nicht, was er gerade als Opfergabe bevorzugt. Deshalb klappt es nicht immer. Diesmal hatten wir es mit Ballantines versucht, das dürfte ihm geschmeckt haben.

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Zum Schluss noch der Beweis, dass der Skipper nicht nur hinter seinem Laptop sitzt und alles vollautomatisch mit GPS macht. Auch die gute alte Navigation mit der Hand auf der Karte kommt gelegentlich noch zum Einsatz:

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Gelegentlich darf der Skipper dann auch mal Spaß haben und die Leute mit dem Beiboot durch die Gegend kutschieren.

Nächstes Mal gibt’s dann wieder mehr über Land und Leute. Malta ist dann wieder mal dran.

Für einen großen Teil dieser Bilder danke ich meinen Mitseglern Heike und Stefan.

War das ein Ritt


KEs fing alles ganz harmlos an. In Las Palmas de Gran Canaria kam de neue Crew an Bord. Nach dem üblichen Großeinkauf für den langen Törn ins Mittelmeer segelten wir am Ostersonntag den ersten Eingewöhnunsschlag nach Santa Cruz auf Teneriffa. Naja, segeln ist gut – Kein Wind und neun Stunden unter Motor.

Am nächsten Tag ging es dann auf den ersten Hochseeschlag nach Madeira über ca. 275 Seemeilen Atlantik-Blauwasser.   Da wir ja nun Tag und Nacht segeln müssen, steht als erstes einmal eine Wacheinteilung an. Unser Schiff ist auf diesem Langstreckentörn absichtlich voll besetzt mit acht Leuten. Das hat den Vorteil, dass der Skipper nicht mit Wache gehen muss, sondern jederzeit gerufen werden kann und trotzdem wenigstens ein Minimum an Schlaf bekommt.  Bei der Segelei hat sich bei mir ein System bewährt, das nachts Wachen von drei Stunden und tagsüber Wachen von vier Stunden vorsieht. Bei drei Wach-Crews sieht das wie folgt aus:

Uhrzeit

1. Tag

2. Tag

3. Tag

21 – 24

A

B

C

00 – 03

B

C

A

03 – 06

C

A

B

06 – 09

A

B

C

09 – 13

B

C

A

13 – 17

C

A

B

17 – 21

A

B

C

 

Wie man hieraus erkennt, verschieben sich die Wachdienste pro Crew jeden Tag um eine Wache, sodass gerechterweise jede einmal angenehme Uhrzeiten und auch jeder einmal die unangenehme “Hundewache” von Mitternacht bis drei Uhr hat.

Los ging es, wie die letzte Etappe aufgehört hatte. Wir legten Mittags um halb zwei in Santa Cruz ab und mussten erst einmal, von wenigen kurzen Intervallen abgesehen, 24 Stunden unter Motor laufen. Zeit genug, mal zwischendurch leckere Snacks zu reichen,

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Aber Dann gings los, und das gleich heftig: Dienstags um eins fingen wir an zu segeln, um vier musste ich schon zwei Reffs ins Großsegeln binden und um acht Uhr abends wurde die Genua gegen die Sturmfock getauscht, die wir vorsichtshalber schon am zweiten Vorstag, dem Kutterstag angeschlagen hatten.  Der Himmel zog sich zu, Schauer gingen durch und die Atlantikwellen erreichten schon mal 3 – 4 Meter Höhe.

Das war ja alles noch normal. Mit der richtigen Kleidung ist so ein Wetter ja  überhaupt keine Sache. Zeitweise hatten wir weit draußen auf dem Atlantik sogar noch einen Passagier, der sich mehrere Stunden bei uns ausruhte, bevor er weiterflog.

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Jedenfalls war die Mannschaft bei Windstärke 5 – 6 besten Mutes.

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Als wir aber dann in die zweite Nacht kamen, wurde es heftig. Der Wind nahm immer mehr zu, bis wir dann gegen Morgen, so um sechs Uhr Böen mit Spitzengeschwindigkeiten von 50 Knoten hatten – das ist ausgewachsener Sturm mit maximal Windstärke 10 !Da hatte sich dann im Laufe der Nacht die sowieso schon recht hohe und lange Atlantikdünung zu strammem Seegang aufgebaut. Es ist schwer zu schätzen, aber eine Wellenhöhe von 8 Metern hatten wir mindestens.

Zum fotografieren hatte ich in dieser Zeit wenig Gelegenheit, außerdem ist so etwas schwer auf Fotos abzubilden. Aber vielleicht geben die paar Bilder, die ich gemacht habe, zumindest eine Ahnung der Naturgewalten, mit denen man es zu tun hat.

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Das alles mag sich vielleicht für den Laien gefährlich anhören, ist es aber keineswegs. Unsere gute ORION ist für solches Wetter gebaut und zugelassen worden. Alle Sicherheitseinrichtungen, die deutsche Behörden fordern, sind an Bord und noch viel mehr. Bei der richtigen Besegelung (in diesem Fall 2. oder 3. Reff und Sturmfock am Kutterstag) läuft das Bott auch bei diesem >Wind wie auf Schienen und man hat in keinem Moment irgendein Gefühl von Unsicherheit oder sogar Angst. Und das sag nicht nur ich, sondern das bestätigen mir auch alle Crewmitglieder, die dabei waren.

Natürlich bedarf es dazu eines gepflegten und gut gewarteten Schiffs wie der ORION. Gleichzeitig mit uns fuhr in Las Palmas ein anderes Boot los, das eigentlich auch Kojencharter fahren sollte. Gottseidank fanden sich aber keine Kunden, die auf diesem Seelenverkäufer unter griechischer Flagge mitfahren wollten. Nachdem schon in Gran Canaria laufend repariert wurde, traute man sich schließlich zu dritt auf die Heimreise ins Mittelmeer. Neben vielen anderen kleineren Dingen funktionierte die Genua nicht richtig, das Sturmvorsegel war nicht am klappernden Kutterstag zu fahren und zu allem Überfluss fiel bei diesem Sturm auch noch die Maschine aus, ganz zu schweigen von kaputt gehenden Lenzpumpen und was weiß ich noch alles. Der arme Skipperkollege von mir musste schließlich einen Dringlichkeitsruf absetzen und sich am Morgen des Sturmtages von der Seenotrettung in den Hafen schleppen lassen. Nie würde ich auf einem solchen Kahn auch nur einen Meter fahren.

So, und nachdem wir uns alle erholt haben, wird dann der nächste Bericht die Fortsetzung meiner letztjährigen Liebeserklärung an die Blumeninsel Madeira