Durch den Kanal nach Hause


Von dem Ritt über den Atlantik mit ganz kleiner Mannschaft von den Azoren nach Brest gibt es leider so gut wie keine Fotos. Ich war entweder zu müde oder zu beschäftigt zum Fotografieren. Probleme hatten wir ein paar: Aufgrund eines unglücklichen Vorfalls auf den Azoren war eine unser Batterien defekt, sodass wir laufend zu wenig Strom zur Verfügung hatten. In diesem Fall kann man zwar die Maschine laufen lassen, um mittels der Lichtmaschine die Batterien zu laden, aber dann steht man vor der Frage: Hab ich lieber keinen Strom oder lieber keinen Diesel mehr?Flirten - Mann

Zusätzlich riss und bei 7 Beaufort drei Tage vor Brest noch das Großsegel, sodass wir nur noch im zweiten Reff fahren konnten. Das war eher weniger schlimm, weil wir eh genug Wind hatten.

In Brest angekommen, musste dann erst einmal anständig an Land gespachtelt werden. Ich bin ja eher sonst nicht der Hamburger-Freund, aber diese erste Mahlzeit an Land hatte schon was…

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In Brest stieg ein junger Mann aus und zwei Mädels ein, sodass ich den Rest der Tour mit sozusagen mit einem Dreimädelschiff fuhr, hat aber bestens geklappt.

Nach zwei Jahren fuhr ich auch endlich wieder einmal nach Lezardrieux, weil die Flussfahrt bei einem Tidenhub von ca. 7 Metern immer wieder spannend und landschaftlich beeindruckend ist. Besonders die Seezeichen sind eine Reise wert.

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Vorher musste frau aber erst seefest werdenZwinkerndes Smiley

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Hier ein paar Bilder der Flussfahrt bei relativ niedrigem Wasserstand. Ihr könnt Euch vorstellen, dass man schon genau im Fahrwasser bleiben muss, wenn bei Hochwasser alle diese Felsen unsichtbar unter Wasser sind, sonst rummst es ziemlich.

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Kalt war es leider auch ziemlich, da wir inzwischen wieder in nördlicheren Gefilden angekommen waren. (Sozusagen der Vorbote des Nicht-Sommers, unter dem ich den Rest der Zeit bis heute in der Ostsee leiden durfte…)

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Ca. 20 Km flussaufwärts kommt man dann zur Marina von Lezardrieux. Diese besteht aus zwei Teilen: Der äußere ist ein Tidenhafen mit Schwimmstegen, die zwischen Niedrigwasser und Hochwasser mehrere Meter auf und ab fahren:

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(Man beachte die Werbung für das Blues-Festival –leider waren wir einen Tag zu früh da)

und dem inneren Hafen, der nur bei hohem Wasserstand anzulaufen und sonst vom Fluss abgesperrt ist:

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Ihr seht unten in der Einfahrt die Stufe. Erst wenn das Wasser noch midestens drei Meter höher als auf dem Foto ist, schaltet die Ampel auf Grün und man kann zwischen diesen Stangen (die Fahrwassertonnen sind) in  den Hafen hineinfahren. Heraus kommt man natürlich auch erst wieder bei Hochwasser.

Wir  hatten es aus Zeitgründen ziemlich eilig, nach Hause zu kommen, deshalb fasse ich mich hier auch kurz. Wer über die angelaufenen Häfen mehr sehen möchte, geht einfach in meinem Blog zwei Jahre zurück und findet ausführlichere Berichte mit viel mehr Fotos.

Unser nächster Stopp war St. Peter Port, die Hauptstadt der Kanalinsel Guernsey, über die ich ja auch schon mehrfach berichtet habe. Deshalb hier auch nur ein neues Bild des Tidehafens, in den man bei ca. 10 Metern Tidenhub auch nur bei Hochwasser hineinkommt.

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Guernsey liegt ja eigentlich nicht im englischen Kanal, obwohl man sie “Channel Island” nennt, sondern ziemlich dicht vor der französischen Küste.

Deshalb ging es natürlich auch jetzt in Frankreich weiter. Wir liefen eine sehr nette französische Kleinstadt an, die ich noch nicht kannte: Fécamp. Mit einem größeren Boot als unsere gute “Paula” wäre das nicht ganz so einfach gewesen, da es dort echt eng und flach ist. Wir haben aber dort einen sehr schönen Abend verbracht und gut gegessen.

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Zwei Dinge sind mir in Fécamp besonders im Gedächtnis geblieben:

Zum einen unser Restaurant, das auf den Vorlegepapieren die Wartezeit für das Essen mit Sudokus versüßte.

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Und zum anderen ein wahrlich beeindruckendes Antiquitätengeschäft – oder wie man diesen ´Laden sonst nennen soll…

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Von dort ging es dann weiter den Kanal hinauf über Boulogne-sur-Mer nach Nieuwport in Belgien. Der Wind wurde leider immer weniger, sodass wir große Strecken motoren mussten. Außerdem kamen wir langsam zeitlich in die Bredouille, sodass wir beschlossen, von Nieuwport direkt bis zum Nord-Ostsee-Kanal durchzufahren, und nur einen kleinen Einkaufsstopp von drei Stunden in den Helder zu machen. Dadurch kamen wir dann noch in den Genuss von wunderschönen Sonnenunter- und Aufgängen auf See.

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Wie man sieht, wurde ich von den Mädels prima versorgt. Ich erinnere mich gerne an diese äußerst leckeren Pfannkuchen in größeren Mengen:

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Spannend war es, unglücklicherweise nachts um zwei genau vor der Wesermündung in dicken Nebel mit Sichtweiten von unter 100 Metern zu geraten. Ich bin da ja nicht in der sicheren Küstenverkehrszone, sondern muss die Haupt-Schifffahrtslinie kreuzen, auf der alles fährt, was in die Weser oder die Jade will oder da herauskommt. Ich habe mich per Funk bei der Verkehrszentrale “German Bight Traffic” gemeldet und laufend meine Position durchgegeben, da trotz genauer Angabe die Radar-Reflektoren (ich hatte sogar zwei davon in der Takelage hängen) es der Radarstation nicht ermöglichten, mein Boot im Radar zu sehen. Aber alles ging gut, es war gottseidank in dieser Nacht kaum Verkehr unterwegs.

Als wir dann in die deutschen Gewässer kamen, habe ich als erstes den Kegel für Maschinenfahrt unter Segel gesetzt, um nicht wieder in eine Falle zu laufen. Meine regelmäßigen Leser wissen: Letztes Jahr durfte ich auf Rügen dafür ein 35-Euro-Knöllchen bezahlenVor Wut kochen.

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So langsam kam die Elbmündung näher, damit auch der Verkehr mit dicken Pötten und die Luft roch nach zuhause.

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Da wir nach der durchfahrenen Nacht jetzt mittags bereits vor Brunsbüttel waren, beschlossen wir, doch noch durchzuschleusen, auch wenn wir wussten, wir schaffen den Kanal heute nicht mehr. Sportboote dürfen dort im dunkeln nicht fahren).

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Immerhin kamen wir noch bis zur Gieselauschleuse, fast auf halber Strecke, wo wir geradezu idyllisch übernachteten, wenn auch ohne Strom und neues Frischwasser.

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Am nächsten Morgen recht früh ging es dann weiter.

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und gegen Mittag kamen wir dann so langsam Richtung Kiel. Der Eigner (dessen Tochter ich an Bord hatte) kam uns mit dem Auto entgegen, um uns schon vorher zur Begrüßung zuzuwinken.

Für die Ankunft bereitete ich das Schiff dann nach alter Seglertradition vor: In die Backbordsaling werden alle Gastlandflaggen der besuchten Länder gehängt. Eine fehlte leider, weil ich keine spanische Flagge mehr hatte.

 

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Damit endete dann eine Reise, die mich in sieben Wochen über 3.214 Seemeilen hohe See führte. Das ist weiter als die Strecke von den Kanarischen Inseln in die Karibik, die ich im letzten Winter fuhr. Ich habe viele interessante Gegenden kennengelernt, seemännisch viel erlebt und habe nicht zugenommen (auch ein Erfolg Daumen hoch)

Den Sommer über war ich sehr viel auf der Ostsee unterwegs, teils Einwochentörns mit Gästen ab Rügen oder Kiel, und dazu diverse Kurse Sportbootführerschein und Sportküstenschifferschein, also das ganz normale Sommergeschäft, über das es nicht so viel zu berichten gibt.

Aber Ende September geht es dann wieder los auf ganz große Fahrt: Es steht der Törn Rostock – Gran Canaria – St. Lucia an, also wieder einmal reichlich Hohe See, von der ich dann rechtzeitig zu Weihnachten am 23. Dezember wieder zurück bin. Davon gibt es scher wieder viel zu berichten.

So stay tuned!”“

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Mehr von den Azoren


 

Mann, ich hinke ja so was von hinterher mit meinem Blog, aber wenn ich zuhause bin,ist hier so viel zu tun, dass ich nicht zum schreiben komme, und segelnderweise war ich in diesem “Sommer” (mehr als Anführungsstriche hat er ja nicht verdient…) hauptsächlich auf Rügen und in Kiel unterwegs. Wenn ich da Führerscheinausbildung mache, komme ich auch zu nix, weil meine Schüler mich von früh bis spät fordern.

Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, in Ponta Delgada, der Hauptstadt der Azoren. Um mehr von der Insel Sao Miguel zu sehen, fuhren wir in den zweiten Hafen auf der Insel: Vila Franca do Campo.

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Vila Franca war früher die erste Hauptstadt der Azoren. Heute ist es eine schnuckelige Kleinstadt mit knapp über 4.000 Einwohnern. Man erkennt an den Häusern aber durchaus den Wohlstand und an den öffentlichen Bauten die ehemalige Pracht.

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Interessant ist zum Beispiel, dass praktisch alle Häuser vorne kleine religiöse Tafeln hängen haben, die ich anderswo so noch nicht gesehen habe. Hier ist mal ein Beispiel:

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In der Ausschnitt-Vergrößerung  sehen diese Tafeln so aus.Wie in ganz Portugal üblich, sind diese Bilder auf Kacheln gemalt:

 

Die Stadt wirkt außerordentlich gepflegt mit hübschen kleinen Palästen und Kirchen. Ab und zu bieten sich Ausblicke auf das Meer.

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In Vila Franca wohnten der Lehnsherr der Insel, der
Gründeradel und die Großgrundbesitzer. Bis 1518 war hier die
Zollbehörde ansässig und schnell wurde der Ort zur wichtigsten
Siedlung auf der Insel. In der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober 1522
wurde der Ort jedoch von einem durch ein Erdbeben verursachten
Erdrutsch zerstört. Die gesamte Bevölkerung von etwa 5.000
Menschen kam dabei ums Leben. Danach wurde die Hauptstadt
nach Ponta Delgada verlagert, das diesen Status bis heute erhalten hat.
Vila Franca erholte sich wieder und ist heute ein blühendes Kreisstädtchen.

Neben wunderschönen Häusern gibt es viele kleine Parks mit gepflegten Blumen.

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Wir nutzten den freien Tag, um mit dem Bus in die Berge zu fahren und uns eine weitere Insel-Attraktion anzusehen: Die heißen Quellen von Furnas.

Dies 6 km lange Hochtal ist viel wärmer als der Rest der Insel und hat auch eine höhere Luftfeuchtigkeit, sodass in diesem Mikroklima Pflanzen gedeihen, die es sonst auf der Insel nicht gibt, wie z.B. Zedern oder Araukarien. Die Hauptattraktion sind aber die im Tal
entspringenden insgesamt 23 warme bis heiße Mineralquellen – einige von ihnen sind Geysire – mit bis zu 98 Grad Wassertemperatur. Also besser nicht dort baden – mal ganz abgesehen vom Schwefelgestank.  Interessant ist das aber schon:

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Nach den heißen Quellen machten wir einen Abstecher zum Landwirtschaftlichen Institut der Azoren, das hier eine Jungpflanzenzucht unterhält. Außerdem gibt es eine Zucht der verschiedensten Fasanenarten, großartige und wunderschöne Vögel, einfach sehenswert.

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Einen großen Teil des Tales nimmt die “Lagoa das Furnas” ein, ein vulkanischer See an der tiefsten Stelle des Tales. Natürlich gibt es auch hier wieder die heißen Quellen.

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Hier wurden die heißen Quellen bzw. der heiße Sand traditionell zum Kochen benutzt – sogar die hiesigen Gourmetrestaurants garen hier ihren Bratenvor. Man bastelt sich kleine Öfen im heißen Sand, versenkt den Topf dort und buddelt das Ganze wieder zu. Soll hinterher sehr zart und schmackhaft sein. Leider hatten wir keine Zeit, es zu probieren.

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Nach einer Viertelstunde  Warten in einer der beeindruckendsten Bushaltestellen, die ich kenne

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fuhren wir mit dem Bus zurück nach Vila Franca zurück, von wo wir dann die große Reise antraten.

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Am nächsten Nachmittag starteten wir dann zum größten einzelnen Teilstück des Törns: Direkt von den Azoren über den Atlantik und die Biskaya nach Brest in Frankreich. Gottseidank wussten wir da noch nicht, welche Hindernisse wir unterwegs zu überwinden hatten:

  • Aufgrund eines durchtrennten Stromkabels im Hafen war ein Teil unserer Batterien im Eimer. Zum Schluss mussten wir auf eine Stunde Segeln eine Stunde Motorlaufzeit zum Batterien laden einplanen.
  • Das führte natürlich dazu, dass uns gegen Ende des Törns langsam aber sicher der Diesel ausging (Ich hatte aber noch genug Reserve verstecktZwinkerndes Smiley.
  • Wettermäßig war alles dabei, von herrlichem Raumschotswind bis Windstärke 7 gegenan.
  • Zwei Tage vor dem Ziel riss uns auch noch bei besagter Windstärke 7 das Großsegel beim 2. Reff.
  • Und generell war es für mich ziemlich anstrengend, da ich mit zwei ganz lieben jungen Menschen unterwegs war, die aber beide Anfänger auf einer Segelyacht waren. Neben regelmäßigem Wache gehen blieb also auch sonst viel für mich zu tun – unter anderem kochen, da die beiden sich unter Deck kaum aufhalten konnten.

Nach fast vierzehn Tagen und über 1.300 Seemeilen kamen wir dann endlich in Brest an. Fotos gibt’s von diesem Teilstück leider keine, da ich aus verständlichen Gründen nicht zum Fotografieren gekommen war.

Den Rest des Törns durch den Englischen Kanal, die Nordsee und den Nord-Ostsee-Kanal bis Kiel gibt’s dann im nächsten Post.

So stay tuned.

Sao Miguel / Azoren–die Erste


Seit meiner Überführung über die Azoren nach Kiel ist schon wieder einige Zeit vergangen und ich segele seit drei Wochen schon wieder auf der Ostsee herum. Deshalb hatte ich wenig Zeit zum Bloggen. Außerdem arbeite ich gerade an einem neuen größeren Projekt, das erhebliche Veränderungen auf meiner website mit sich bringen wird – Ihr dürft gespannt sein, aber es wird noch eine Weile dauern. Der Hauptgrund ist, dass ich auf dem Boot nicht nur weniger Zeit für solche Dinge habe, sondern in den meisten Häfen auch nicht genug WLAN-Bandbreite habe, um im Internet arbeiten zu können.

Wie ging es also damals weiter? Wir fuhren als nächstes nach Ponta Delgada, der Hauptstadt der Azoreninsel Sao Miguel und der Azoren insgesamt.

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Ponta Delgada hat einen schön gelegenen sehr internationalen Yachthafen und direkt dahinter eine gut gepflegte schöne Altstadt, die natürlich auch das Touristenzentrum der Insel ist.

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Und hier lag dann unsere PAULA und erwartete die neue Crew für die Atlantikfahrt nach Frankreich.

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Als erstes erkundete ich ein bisschen die Hafenpromenade, wo an der Außenseite vor der Marina auch die großen Kreuzfahrtschiffe anlegen, die in ihrer Häufigkeit und mit den Tausenden für fünf Stunden an Land ausgespuckten Passagieren langsam zu einer Plage werden, von der aber nicht alle sich anstecken lassen.

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Neben den schön restaurierten Gebäuden fanden sich aber auch interessante Graffitis, das gab Brüche im Stadtbild, die aber durchaus hineinpassten.

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Auch die “kriegerische” Seite der Insel haben wir uns angeschaut, z.B. das Fort, das früher den Hafen bewachte. Sehr viele Schüsse im Ernst sind im Laufe der Jahrhunderte nicht abgefeuert worden, aber die Portugiesen haben ihr Land schon gut verteidigt. Gerade in den Weltkriegen haben sowohl Deutschland als auch die Alliierten ein begehrliches Auge auf die Azoren geworden als Stützpunkt auf dem Wege von Europa nach Amerika (oder umgekehrt).

Umso friedlicher stimmt die Tatsache, dass eines der wichtigsten Ausstellungsstücke im Militärmuseum eine alte Gulaschkanone ist.

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Auch hier sah man neben englischem vor allem auch deutsches Material.

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Interessanter waren allerdings die Ausblicke von der Oberseite des Forts auf die Stadt und den Hafen. Das Museum selbst war leider geschlossen wegen einer Veranstaltung.

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Von Ponta Delgada fuhren wir dann nach Vila Franca do Campo, dem zweiten Yachthafen auf der Insel. Vila Franca ist eine sehr nette Kleinstadt mit großer Vergangenheit, die früher einmal der wichtigste Ort auf der Insel war.

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Ach ja, das ist, glaube ich, der richtige Zeitpunkt, um Euch ein kleines Rätsel aufzugeben:

Wie nennt man etwas,das sich dadurch auszeichnet, dass es hohl ist, mit warmer Luft arbeitet, und, wenn es sich aufbläst, lautes Gequäke von sich gibt?

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Mehr zu den Azoren gibt’s dann im nächsten Teil.

So stay tuned.

Wieder einmal Mitsegler gesucht


Liebe Segelfreunde,

für zwei hochinteressante Törnabschnitte suche ich wieder einmal Mitstreiter, denen ich u.U. sogar ein interessantes finanzielles Preisangebot machen kann:

  1. 07. Oktober  – 21. Oktober
    den Helder – La Coruna.
    Wir fahren durch den Englischen Kanal, erleben interessante Tidehäfen auf der französischen und englischen Seite und überqueren anschließend in einem vier- oder fünftägigen Abschnitt die Biskaya.
  2. 21. Oktober – 04. November
    der nächste Abschnitt führt uns die spanische und portugiesische Atlantikküste entlang. Neben vielen romantischen kleinen Häfen (mit den leckersten Fischrestaurants Europas!) entdecken wir den Tejo und Lissabon, bevor wir dann zu einem fünftägigen Hochseeschlag nach Madeira aufbrechen, wo dieser Törn endet.

Wer Lust hat und mehr wissen will, meldet sich bitte bei mir über die Euch bekannten Wege oder über segelwolf@gmx.de.

Ich freu mich auf Eure Kontakte!

Endlich angekommen!


Nach 1.309 Seemeilen heftigen Hochseesegelns auf dem Atlantik sind wir heute Nacht um ein Uhr von den Azoren kommend bei Windstärke 6 und strömendem Regen den ganzen Tag endlich in Brest in der Bretagne angekommen. Dann erst einmal ausgeschlafen bis elf Uhr und jetzt geht’s uns wieder gut!

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Wir hatten teilweise schon ziemlich übles Wetter, da uns im letzten Drittel der Strecke, d.h. am Ausgang der Biskaya, die Ausläufer einer anständigen Sturmtiefs erwischten, die uns bis 8 Bft. Wind und eine Wellenhöhe von bis zu fünf Metern brachten. Eine stramme Leistung für so ein kleines Schiffchen von 35 Fuß!

Leider ist uns bei einem Reffmanöver bei ziemlich viel Wind das Großsegel gerissen, sodass wir ab dann nur noch im zweiten Reff fahren konnten. Hat aber kaum gestört, da wir bei dem Wind das sowieso eingebunden hätten Bin gleich zurück.

Zum ersten Mal seit langem also mal wieder an Land gegessen. Da musste es natürlich der Maxiburger mit der doppelten Fleischportion sein.

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… und noch einen Käsekuchen mit Karamelsauce hinterher, dann ging’s mir wieder gut!

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Viel berichten werde ich leider nicht können über dies Teilstück. Bei nur drei Mann Crew und viel schlechtem Wetter gibt es naturgemäß s gut wie keine Fotos. Aber es kommt ja auch noch der letzte Teilbericht von den Azoren.

Morgen wird erst einmal das Segel repariert und das Schiff aufgeräumt, neue Verbraucherbatterien muss ich auch noch einbauen, und dann geht es weiter durch den Énglischen Kanal bis nach Kiel.

So stay tuned!

…und weiter zu den Azoren


Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, Madeira versank so langsam hinter uns und rund 500 Seemeilen offenes Meer lagen vor uns.

Losgegangen war es ja bei totaler Flaute, sodass wir entlang der ganzen Küste Madeiras motoren mussten. Am nächsten Tag kam dann aber doch etwas Wind auf. Nicht viel, aber genau richtig für unseren Spinnaker.

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Normalerweise hätte ich ja das Großsegel dabei stehengelassen. Der Wind war aber so dürftig, dass uns der Spi laufend einfiel. Deshalb hatten wir es dann zeitweise mal so probiert, wie auf dem Bild zu sehen.

Leider drehte der Wind dann immer weiter nach vorn, sodass wir ihn irgendwann herunternehmen mussten und dann auch den Rest der Reise nicht mehr herausholen konnten.

Trotzdem hatten wir zunächst schönstes Hochseesegeln.

 

 

 

 

 

Leider blieb es nicht ganz so schön, eine Nacht voller Regen, teils schwere Gewitter mit Sturmböen und ein Wind, der immer vorlicher kam, machten das Segeln zwar anstrengend, aber auch ziemlich schnell. Leider bin ich durch das Wache gehen und die sonstige Arbeit nicht mehr viel zum Fotografieren gekommen. Aber ich gelobe Besserung.

Nach dreieinhalb Tagen legten wir am Dienstag, den 17. April in Vila do Porto auf der kleinen Azoreninsel Santa Maria nach 541 Seemeilen an. Man könnte ja sagen, dass der Landfall halt so aussah, wie viele Inseln aussehen.Flirten - Mann

 

 

 

 

 

 

Santa Maria ist die südlichste der Azoreninseln und eine der kleinsten. Um die fünfeinhalb Tausend Einwohner plus einige Touristen findet man hier. Die Hauptstadt heißt “Vila do Porto” (Hafendorf) und macht ihrem Namen alle Ehre. Dafür gibt es eine sehr hübsche kleine Marina mit einem außergewöhnlich netten und hilfsbereiten Hafenmeister. Zum Beispiel habe ich ihn bei meinem zweiten Besuch von See aus angerufen und gefragt, ob er für uns die Toiletten- und Duschenschlüssel irgendwo hinterlegen könnte, da wir erst frühestens eine Stunde nach seinem Feierabend ankommen. Antwort: “Machen Sie sich keine Sorgen, ich warte auf Sie!”

Wie in fast allen Marinas auf den Azoren ist es Tradition, dass Besatzungen sich entweder vor oder nach ihrer Atlantiküberquerung mit einem Bild, den Namen der Crewmitglieder und der Jahreszahl verewigt.

 

 

 

 

 

 

 

Nicht alles sind Kunstwerke, aber darum geht es ja auch nicht.

Zum Schluss noch eine ziemliche Besonderheit. Ein junger Deutscher hat sich irgendwann mal ein kleines Holzboot gekauft und ist tatsächlich damit aus der Karibik zurück nach Europa gesegelt. Hängengeblieben ist es auf den Azoren, weil ihm das Geld ausgegangen war. Jetzt warten er dort auf den Sommer, damit das Wetter so ist, dass er gefahrlos weiter ins Mittelmeer schippern kann. Es ist schon abenteuerlich, mit was für einem Gefährt er da unterwegs ist. Eingebaut ist alles – vom Kurzwellenfunk bis zum Grill und der Solaranlage. Ich habe aber keine Ahnung, was davon noch funktioniert. Er ist ein lieber Kerl, aber tauschen möchte ich mit ihm doch eher nicht.

Nach einer Nacht ausschlafen ging es dann die letzten 60 Seemeilen weiter nach Ponta Delgada auf Sao Miguel, dem Hauptort der Azoren. Doch davon mehr beim nächsten Mal.

So stay tuned!

Auf geht’s nach Madeira


Wieder einmal bin ich auf dem Weg zu einer meiner Lieblingsinseln – inzwischen schon zum sechsten Mal. Während ich bisher immer von bzw. nach Gran Canaria oder Teneriffa unterwegs war, ist diesmal Lanzarote mein Ausgangspunkt. Die Marina Rubicón liegt an der Westseite der Insel, genau gegenüber von  Fuerteventura, das nicht allzu weit entfernt ist.

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Diesmal bin ich mit der “Paula” unterwegs, die für eine solche Hochseereise fast ein bisschen klein ist, sich aber bei jedem Wetter tapfer schlägt.  “Paula” ist eine siebzehn Jahre alte Dufour 35 Classic, die außergewöhnlich gut gepflegt und in Schuss ist.

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Wir sind nur zu Dritt unterwegs, was natürlich ein Haufen Arbeit auf so einem Hochseetörn ist – ganz besonders, wenn das Boot nicht über einen Autopiloten verfügt Weinendes Smiley.

Trotzdem machen wir uns guten Mutes auf den Weg, da der Wetterbericht ganz vielversprechend ist. Damit man mal sieht, auf welcher Basis man solche Aussagen macht, hab ich hier mal eine entsprechende Seite aus meinem Zygrib-Wettervorhersage-Programm kopiert.

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Hier sieht man die Wind- und Seegangsverhältnisse am 12. April 2017 um 06.00 Uhr UTC (also acht Uhr morgens deutscher Zeit) zwischen den Kanarischen Inseln und Madeira. Ganz unten am Rand sieht man die Wochentage Sonntag bis Freitag. Eine solche Vorhersagekarte gibt es für diesen Zeitraum, z.B. im Abstand von sechs Stunden. Die kann ich dann z.B. wie einen Zeitrafferfilm ablaufen lassen und so einen sehr guten Überblick über die Wetterdynamik haben. Die Basisdaten dahinter stammen von den amerikanischen Wettersatelliten und können weltweit direkt von einem amerikanischen Wetterserver heruntergeladen werden.

Los geht es also bei warmem, herrlichen Wetter und nicht allzu viel Wind und schon bald liegt Lanzarote hinter uns…

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…und herrliches Segeln vor uns.

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Irgendwann unterwegs – mehrere hundert Kilometer vom nächsten Land weg bekamen wir dann Besuch von diesem kleinen Gesellen:

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Der arme Kern hatte sich wohl ein wenig verflogen und war ziemlich ermattet. Er erkundete dann gründlich das Schiff und setzte sich an allen möglichen Plätzen bin, um sich zu erholen.

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Laufend flog er heraus und wieder herein in die Kabine. Dann allerdings beging er einen großen Fehler: Irgendwann, als wir nicht aufpassten, flog er von außen durch das kleine Fenster in unsere Toilette. Sei es, dass er doch zu entkräftet war, sei es, dass ihn beim Versuch, da wieder herauszukommen, der Schlag getroffen hat. Jedenfalls fand ihn dann nach einiger Zeit der erste, der die Toilette benutzen wollte, tot dort liegen. Wir haben ihm eine ehrenvolle Seebestattung verpasst.

Nach dreieinhalb Tagen erreichten wir dann am Mittwoch, den 12. April um vier Uhr morgens meine Lieblingsmarina Quinta do Lorde an der Westspitze meiner Lieblingsinsel Madeira.

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Man muss nur aufpassen, dass man keine Minderwertigkeitskomplexe bekommt, wenn man direkt neben einem mehr als doppelt so langen Trumm liegt:

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Fachleuten läuft das Wasser im Munde zusammen, wenn sie an der Seite des Kahns dieses Schild sehen:

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Die britischen “Oyster”-Yachten gelten als Inbegriff des sportlichen Luxusbootes schlechthin – und diese 74 Fuß-Auster ist noch eine der kleineren. Listenpreise werden nicht veröffentlicht, aber wir reden da über so irgend etwas um drei Millionen Pfund – netto, vor Mehrwertsteuer, versteht sich.

Und da eine Auster selten allein kommt, lag gleich am Steg noch eine, allerdings ein paar Jahre älter.

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Damit kein Missverständnis aufkommt: Wenn schon ein reicher Mensch so viel Geld für ein Boot ausgibt, dann lieber für so etwas als für ein fettes Motorboot, das sportlich zu nichts nutze ist, meine ich.

Wie seit vielen Jahren üblich, machte ich auch dies Jahr meine gewohnte Inselrundfahrt im Mietauto. Diesmal etwas anders als sonst. Ein Cewmitglied wollte unbedingt selbst fahren (in den letzten sechs Jahren war ja immer ich dran). Das ging dann allerdings manchmal doch arg langsam, weil er natürlich die engen Bergstraßen nicht so gut kannte wie ich und laufend von “Eingeborenen” überholt wurde. Auch das (zumindest für mich) traditionelle Abendessen im Restaurant in Funchal musste ausfallen, weil meine Crew diesmal dazu keine Lust hatte.

Fotos von der Rundfahrt habe ich ja jedes Jahr gezeigt, wen’s interessiert, der schaue sich meine früheren Posts an. Diesmal zeige ich deshalb nur wenig. Natürlich die Statuette mit Brunnen am Aussichtspunkt, wie jedes Jahr:

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Diesmal frisch geputzt und von kiloweise Wachsresten bereit. Ansonsten konnte man zwar manches sehen, aber nicht viel fotografieren. Warum, sieht man hier:

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Auf halber Höhe sah es schon so aus, und je höher wir kamen,  umso mehr landeten wir in den Wolken. Auf unserer Rückfahrt durch das Naturschutzgebiet in den Bergen fuhren wir dann nur durch Nebel und hatten leider keinerlei Ausblick – davon gibt es dann naturgemäß auch keinerlei Fotos.

Ach ja, eine Sache gibt es doch noch zu berichten. Ich halte ja immer an einem bestimmten Aussichtspunkt unterhalb eines Leuchtturms.

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Diesmal war dieser zum ersten Mal geöffnet und man konnte ihn  besichtigen. Kostete nix, man musste sich nur mit Namen und Heimatstadt beim Leuchtturmwärter in ein Buch eintragen. Es war ganz interessant, eine solche Lampe mal von nahem zu sehen. Es ist leider schlecht zu fotografieren, dass es sich bei der Leuchtquelle um gar nicht so große Halogenlampen handelt. Trotzdem war der Aufstieg interessant.

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Geradezu bauhausmäßig wirkte auf mich die Perspektive des Treppenhauses.

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Interessant fand ich nur zum Schluss noch, was sich manche Leute so in Ihren Vorgarten stellen.

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Nach einmal noch kräftig ausschlafen und ergänzen der Lebensmittel- und Wasservorräte fuhren wir dann am Donnerstag, den 13. April um ein Uhr nachmittags los, um die weit über 500 Seemeilen zu den Azoren in Angriff zu nehmen.

Zunächst gab es selbst für mich als alten Madeirahasen noch etwas neues: Bisher bin ich ja von dort aus immer nach Nordosten gefahren bzw. von gekommen. Dismal aber ging es nach Nordwesten, also fuhren wir erst einmal die ganze Länge der Insel nach Westen ab, leider wegen Flaute unter Motor. Da gab es vieles ionteressantes zu sehen. Hier mal ein paar Eindrücke.

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Man beachte oben links die Häuser am Klippenrand. Bei den folgenden Bilder hab ich erst überlegt, was das eigentlich ist. Nur die extreme Ausschnittvergrößerung zeigt, dass  es sich um einen Lastenaufzug handelt.

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Und wer weiß, wo ich früher gewohnt habe, kann sich denken, an qwas kich das hier erinnert:

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Und so langsam verschwand dann Madeira achteraus. Auf Wiedersehn Blumeninsel, im Oktober bin ich wieder da!

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Und dann war da nur noch 900 Kilometer Meer…

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Und wie es weiterging, erzählt der Segelwolf beim nächsten Mal.

So stay tuned!

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