Reste, Allgemeines und Cefalú


So ein bisschen was der letzten Tage ist noch aufzuarbeiten. Aber vorher noch was anderes:

Ich freu mich ja wirklich, dass die kumulierten Zugriffszahlen auf meinen Blog mittlerweile schon vierstellig sind, aber viele von Euch könnten sich das Leben durchaus noch ein wenig einfacher machen und außerdem dafür sorgen, dass sie nichts versäumen. Klickt doch einfach mal rechts unten auf den Button “Follow” – und Ihr bekommt meine Artikel jedes mal druckfrisch als Mail in Euer Postfach. Wär das nix?

Aber zurück nach Italien. Zunächst noch zwei Bilder, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Hier sieht man den einen Vorort der Kleinstadt Riposto vor dem Hintergrund des beeindruckenden Ätna.

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Und noch dies: Wenn dank Starkwind, Schräglage und einer kleinen Undichtigkeit die Bettwäsche nass wird, scheuen selbst gestandenen Manager nicht davor zurück, ihr Kopfkissen mit dem Fön zu trocknen.

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Nach unserem “Starkwinderholungstag” ging es dann am Donnerstag weiter Richtung sizilianisches Festland. Wir verließen Lípari und segelten zunächst an der nur 800 Meter entfernten Insel Vulcano vorbei. Wie die nachstehenden Bilder zeigen, heißt sie nicht nur so:

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Nach einem herrlichen 20 Seemeilen-Schlag mit idealer Windstärke fünf an die Küste schlief der Wind dann leider total an, sodass wir wieder mit dem sog. “Dieselwind” fahren mussten – leider kommt dieser ja immer genau von vorn…

Abends, es war schon dunkel, liefen wir dann im Hafen von Cefalú ein. Laut Handbuch sollte uns dort eine schöne neue Marina mit Schwimmstegen für 150 Yachten erwarten – es war aber nur der winzige Fährhafen mit einem kleinen provisorischen Steg da. Die eigentliche Marina hatte vor einiger Zeit ein unglücklich stehenden Sturm mit Wellen von 6-8 Meter Höhe zu Kleinholz verarbeitet. Leider allerdings auch das Dusch- und Klohäuschen – also ein weiterer Tag ohne größere Körperreinigung. Zum Glück wird man auf See nicht so schmutzig und riecht nicht so schnell…

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Cefalú selbst ist eine sehr schöne sizilianische Kleinstadt, die heute allerdings im Wesentlichen vom Tourismus lebt. Es empfiehlt sich also sie frühmorgens zu besuchen, wenn sie noch den Einwohnern gehört. Nach elf sollte man dann die Flucht vor den Touristenmassen ergreifen, die mit Unmengen von Reisebussen herangekarrt werden. Ich habe mal wieder ein kleines Fotoalbum mit Impressionen aus Cefalú erstellt.

Von hier aus ging es dann am Freitag zurück nach Palermo und da endete dann dieser Törn. Statt Ruhetag war dann für mich basteln angesagt, aber dazu kommt noch ein eigener Blog, denn das war abenteuerlich.

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Autor: segelwolf

Als professioneller Skipper habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Neben anderen Aufgaben ermögliche ich auf Mitsegeltörns vielen Segelneulingen, aber auch alten Hasen, die Schönheit des Lebens mit der Natur auf einer Segelyacht zu genießen.

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