Crew-Wechsel in Malaga


Heute ist Sonntag und gestern die die letzte Crew von Bord gegangen. Nachzutragen ist noch, dass wir von Gibraltar nach Ceuta, der spanischen Enklave in Marokko und dann wieder über Estepona nach Benalmádena/Malaga gesegelt sind – diesmal bei herrlichem Rückenwind und Windstärke sechs mit Rauschefahrt.

Wer mal nach Gibraltar kommt, dem kann ich am Hafen nur wärmstens das Restaurant Ipanema empfehlen, in das ich jede Crew führe. Genaues sieht man hier:

http://ipanema-restaurant.com/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=55&Itemid=61

Als der Grillmeister/Kellner mitbekam, dass ich portugiesisch spreche und mal in Brasilien gelebt habe, bekamen wir jedesmal ab sofort die „VIP-Spezialbehandlung“, d.h. alles Billige, mit dem der normale Gast erst mal gemästet wird,  fuhr direkt an uns vorbei und nur die teuren Fleischsorten (wie Klein Wolfs Lieblingsfleisch Picanha) wurde in Massen aufgefahren.

Man sieht ja hier im Mittelmeer die tollsten Boote. Aber nicht jedes ist hypermodern und nicht jedes sieht aus, als ob es gleich auslafen kann, wie nachstehendes Bild zeigt:

Das andere Ende der Luxus-Skala lag keine fünfhundert Meter daneben:

Hier in Malaga hatte ich gestern einen Ruhetag, der aber wie immer zur Hälfte ein Werkstatt-Tag war. Losgehen, Bordhandy mit Geld aufladen, neue Festmacherleinen und einen neuen Bootshaken kaufen, in den Mast Gottseidank mit kompetenter und kräftiger Hilfe, um die kaputte Radarantenne wieder zu befestigen, ein neues Batterie-Ladegerät einen und so weiter und so weiter. An einem Schiff, das so viel fährt wie meine ORION ist halt immer irgend etwas zu tun.

Jetzt ist es also Sonntag Nachmittag und die neue Crew kommt. Ein Unglücksrabe ist gerade jetzt, während ich dies schreibe – von der sich unglücklich bewegenden Gangway ins Wasser geplumpst. Passiert ist nichts ernsthaftes – nur das Eis, das er mir mitbringen wollte, hat den Unfall nicht überlebt. Der Hafen hat auch eine Kaimauer, die für unser Schiffchen nicht sehr geeignet ist, deshalb auch die „gebastelte“ Methode zur Gangwaybefestigung:

So, und nach umfangreicher Einweisung geht es dann morgen früh wieder auf einen 500 Seemeilen-Törn. Cartagena, Alicante und dann der große Schlag hinüber nach Ibiza und Mallorca sind unser Ziel.

 

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Autor: segelwolf

Als professioneller Skipper habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Neben anderen Aufgaben ermögliche ich auf Mitsegeltörns vielen Segelneulingen, aber auch alten Hasen, die Schönheit des Lebens mit der Natur auf einer Segelyacht zu genießen.

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